Mittwoch, 5. Dezember 2007

Firefox-Addons

Darius 1.54 Uhr Filed under: My WebLab

Also das gibt es bestimmt vieletausendmal, aber ich will auch mal meine bevorzugten Addons für Firefox auflisten.

  1. Link Alert
    Manchmal sind die unscheinbaren Änderungen die interessantesten. Link Alert hat nur mit wenigen Pixeln zu tun, und die sind auch nur von Zeit zu Zeit zu sehen – trotzdem ist es das Plugin, das ich als erstes bei jedem neuen Firefox installieren würde. Link Alert lässt neben dem Mauszeiger ein kleines Icon erscheinen, wenn der Mauszeiger auf einen Link zeigt, der auf einen bestimmten Dateityp o.ä. weist. Also wenn man die Maus auf einen Link zu einer PDF-Datei bewegt, erscheint ein kleines PDF-Symbol am Mauszeiger. Bei einem Link, der eine Seite in einem neuen Fenster öffnen würde, erscheint auch dafür ein spezielles Symbol usw. Wer bisher genervt war von Webseiten, die z.B. ohne Vorwarnung PDF-Dateien aufrufen, wird dieses Addon zu schätzen wissen. Leider sind die Fähigkeiten des Addons nicht unbegrenzt: Weil die verlinkten Seiten nicht geprüft werden (was wegen anderer Nachteile wohl auch nicht wünschenswert wäre), kann Link Alert z.B. PDF-Dateien nicht erkennen, die mit einem URL aufgerufen werden, der nicht auf «.pdf« endet, sondern etwa über ein php-Skript aufgerufen werden. Bei manchen Webseiten erscheinen die Vorschau-Icons (offenbar aufgrund von CSS-Konflikten) versetzt, bei ganz wenigen sogar vergrößert. Das hat aber in der Praxis keine Nachteile. Vorteile gibt es hingegen sogar auch in puncto Sicherheit: Link Alert zeigt auch an, welche Links von einer verschlüsselten Webseite wieder ins unverschlüsselte Netz führen.
  2. ColorZilla
    ColorZilla ist noch so ein Addon, das mit einer nützlichen Kleinigkeit eventuell viel Arbeit abnimmt – nämlich dann, wenn man Farben aus Webseiten für andere Zwecke übernehmen möchte. ColorZilla bietet die aus den meisten Bildbearbeitungsprogrammen bekannte Pipette, um Farbinformationen von einer beliebigen Stelle einer Webseite aufzunehmen. Die RGB-Werte sind dann in der Statusleiste des Browsers abzulesen und können in verschiedenen Formaten in die Zwischenablage übernommen werden. Damit lassen sie sich bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen oder auch bei Webeditoren bei der Farbauswahl einfach einfügen.
  3. Web Developer Toolbar (auch auf deutsch)
    Dies ist nun hingegen ein sehr umfangreiches Werkzeugset, dem eigentlich nur die Funktionen von ColorZilla zur Perfektion fehlen. Die zusätzliche Menüleiste bietet fast alle Funktionen, die man beim Entwerfen, Prüfen oder auch nur Abkupfern von Webseiten so braucht. Mal eben sehen, wie die Website ohne JavaScript funktioniert? Oder ohne Cookies? Mit zwei Klicks sind sie mal eben abgeschaltet. Mal eben etwas auf einer Website ausmessen? Mit der Ruler-Funktion legt man einfach ein Rechteck darüber, passt dessen Größe an den zu messenden Bereich an und liest die Pixelmaße ab. Äußerst nützlich beim Bearbeiten von Webseiten mit umfangreichen und eventuell mehreren Stylesheets sind auch die Funktionen, mit denen man sich die CSS-Definitionen einzelner Elemente anzeigen lassen kann. Nicht nur für Webentwickler interessant ist beispielsweise die Möglichkeit, per POST übermittelte Formulare auf die GET-Methode ändern zu lassen. Damit lassen sich beispielsweise bei erstaunlich vielen Webseiten Links auf bestimmte Suchergebnisse setzen, deren Parameter normalerweise nicht über den URL übergeben werden.
  4. Download Statusbar
    Wieder nur eine Kleinigkeit, die auch für »Nur-Surfer« nützlich ist: Mit diesem Addon wird in der Statusleiste ein kleiner Fortschrittsbalken angezeigt, wenn ein Download läuft. An der Farbe lässt sich auch noch ablesen, wie gut die Verbindungsgeschwindigkeit ist. Ich finde das erheblich praktischer als das lahmende Downloadfenster des Firefox.

Natürlich gibt es noch viele andere empfehlenswerte Addons, viele Webseiten sind beispielsweise ohne Adblock Plus o.ä. ja kaum zu ertragen. Aber Werbeblocker sind wohl bekannt genug.