Samstag, 24. Februar 2007

Von Bären und Katern

Darius 23.31 Uhr Filed under: Alles und nichts

Titanic berichtete vor wenigen Tagen mit kaum kaschiertem Stolz, mit dem Titelblatt vom Oktober 2006, das Angela Merkel als Natascha Kampusch zeigte, für den Leadaward nominiert zu sein. Ich denke, es gab in der Tat einige preiswürdige Titelblätter der Titanic, die besten wurden aber nicht von der Lead Acadamy, sondern von der Justiz ausgezeichnet. Aus letzter Zeit fällt mir vor allem Kurt Beck als Problembär ein. Das war ein ziemlich genialer Einfall. (Wenn man die Nominierung nachträglich updaten könnte, würde ich eher den aktuellen Titel, »Merkel stoppt den Klimawandel: Tornados nach Afghanistan«, empfehlen.)
Problembär Beck hat – anders als gegenüber Titanic – nun unerwartet selbst ein Stück feinen Humor präsentiert, der gerade uns Katzenfans (Gruß ans Schulblog!) bezaubern kann. Tagessschau.de weiß zu erzählen:

SPD-Chef Kurt Beck verglich Mixa indirekt mit einem kastrierten Kater. Bei einer Programmkonferenz der SPD reagierte Beck mit einem Witz auf die »Gebärmaschinen«-Äußerung des Geistlichen: Eine einsame Frau habe sich als Gesellschaft einen Kater gekauft, der aber jeden Abend unterwegs gewesen sei und sie alleine gelassen hätte. Auf Rat einer Freundin habe sie ihn daraufhin kastrieren lassen. Als sie später der Freundin klagte, der Kater sei weiterhin jeden Abend unterwegs, habe diese ungläubig gefragt: »Wieso denn, der kann doch gar nicht mehr?« Darauf habe die Frau gesagt: »Das nicht, aber er berät jetzt.« Er wolle mit der Geschichte von dem Kater um Verständnis für Mixa werben, sagte Beck.